Wir bleiben JETZT gesund!

Vom 02. April 2020 von Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Lalouschek, Leiter des Gesundheitszentrums the Tree in Wien


Die Coronakrise hält die Welt in Atem. Die gesundheitlichen und wirtschaftlichen Auswirkungen treffen das gesamte System aber ebenso auch die einzelnen Menschen sowie Unternehmen. Derzeit gibt es kein zugelassenes Medikament und keinen Impfstoff. Zahlreiche Menschen sind bereits an dem Virus verstorben noch mehr sind im Spital und auf Intensivstationen. Der einzige Beitrag, den wir selbst scheinbar leisten können, ist zuhause zu bleiben. Das erzeugt Unsicherheit und ein Gefühl der Hilflosigkeit uns stellt auch Unternehmen vor große Herausforderungen.

Die Folgen auf das Gesamtsystem – in Österreich und weltweit – werden noch deutlich zunehmen. So geht man davon aus, dass auch bei der erwünschten Abflachung der Ansteckungskurve weit über die Hälfte der Bevölkerung in den nächsten Monaten infiziert werden wird. Bei einer Sterblichkeit von nur 1-2% und schweren Verläufen in 10% (was unter den derzeitigen internationalen Statistiken liegt), bedeutet dies bei 4 Millionen Infizierten 40-80.000 Todesfälle und 400.000 schwere Verläufe.

Der Hauptfaktor für einen schweren Verlauf sind das Alter und bestehende Vorerkrankungen. In Österreich haben 20% der Bevölkerung Bluthochdruck, 600.000 Menschen sind an Diabetes erkrankt, 32% sind übergewichtig und 14% adipös (darunter auch viele junge Menschen). Geschätzte 400.000 Menschen leiden an COPD , 17% leiden an entzündlich-rheumatischen Erkrankungen mit Störungen des Immunsystems und Einnahme von immunschwächenden Medikamenten in vielen Fällen. All diese Menschen, darunter auch viele Berufstätige und jüngere Menschen, fallen somit in eine Risikogruppe des schweren Verlaufs einer Corona-Infektion.

Was können wir tun?
Medizinische Studien zeigen eindrücklich, dass viele der negativen Folgen dieser Erkrankungen durch entsprechende Modifikationen des Lebensstils in kurzer Zeit signifikant verbessert werden können.

Das bedeutet nicht, dass Menschen sich nicht anstecken werden. Aber es ist plausibel anzunehmen, dass diese Verbesserungen mit einem geringeren Risiko eines schweren Verlaufs einhergehen.  Wenn die Maßnahmen nur bei 10% der Risikogruppen effektiv wären, gäbe es in Österreich bei angenommenen vier Millionen Infektionen (ca. 50% der Bevölkerung) 40.000 schwere Fälle weniger und 4-8.000 Todesfälle, die zu vermeiden wären.

Unabhängig von einer möglichen Wirkung auf den Infektionsverlauf sind die Personen danach gesünder als zuvor. Und vor Allem gibt uns dies etwas in die Hand, mit dessen Hilfe wir selbst etwas tun können und gibt uns ein konkretes Ziel: ich nehme meine Gesundheit und Widerstandsfähigkeit gegen das Coronavirus selbst in die Hand. Dies ist psychisch stark stabilisierend.

Was ist zu tun?
Ein Team von anerkannten FachexpertInnen (UniversitätsprofessorInnen verschiedener medizinischer Bereiche) hat bestehende wissenschaftliche Studien hinsichtlich der signifikanten Auswirkungen verschiedener Maßnahmen des Lebensstils auf körperliche und psychische Funktionen analysiert. Dies betrifft unter Anderem Bereiche des Immunsystems und der Abwehrfunktionen, sowie andere Funktionen, die gerade bei einer Infektion besonders wichtig sind: Mikrozirkulation, Sauerstoffkapazität, Lungenfunktion, Stoffwechsel wie auch psychische Stabilität und Resilienz. Darauf aufbauend wurde eine maßgeschneidertes Programm erstellt, das hilft zielgenau diese Funktionen zu verbessern. Das Programm enthält Maßnahmen, die jeder Einzelne für sich machen kann in den Bereichen: Bewegung, Ernährung, Schlaf, Entspannung, Psyche, Lebensstil.

Was können Unternehmen JETZT tun?
Unternehmen können Ihren MitarbeiterInnen aber auch den KundInnen dieses wissenschaftlich-medizinisch fundierte Programm verbunden mit wichtigen Hintergrundinformationen zur Verfügung stellen und so die Belegschaft signifikant widerstandsfähiger gegen einen schweren Verlauf im Fall einer Infektion machen. Das Programm kann hierbei sowohl an die spezifischen Besonderheiten der MitarbeiterInnen-Gruppen (Altersverteilung, bestehende Risikofaktoren) wie auch den Organisationskontext (Tätigkeitsarten, Organisationsstruktur, Erreichbarkeiten usw.) angepasst werden.

Die Durchführung richtet sich nach maximaler Effektivität im Organisationskontext und KundInnenprofil: Print,-und Online Broschüren, Newsfeeds, Webinare, Online-Kurse und Einzelberatungen in speziellen Fällen und für Führungskräfte können für bestmöglichen Effekt modular kombiniert werden. Neben den medizinischen ExpertInnen steht ein Team an erfahrenen TrainerInnen und Coaches in den Bereichen Bewegung, Ernährung, Entspannung, Schlaf und mentale Resilienz zur Verfügung.

Medizinische Zielbereiche:
Immunsystem, Psyche, Herz, Gefäße, Lunge, Darm, Stoffwechsel

Maßnahmenbereiche und Programm:
Mentale Stärke, Bewegung, Érnährung, Schlaf, Atmung, Stressregulation und Entspannung

Wissenschaftlich-medizinische Hintergründe werden modulweise jeweils mit dazu passenden Maßnahmen und wichtigen Informationen für das eigene Verhalten zu einem wirksamen und unmittelbar umsetzbaren Programm kombiniert.

Fazit
Eine solche Maßnahme ist bislang einzigartig und kann signifikant dazu beitragen, dass wir Alle besser und gesünder durch die Coronakrise kommen. Unternehmen bieten ihren MitarbeiterInnen eine gerade in dieser Zeit extrem wertvolle Unterstützung an und beugen massiven Ausfällen durch zahlreiche Krankenstände vor. Ein Angebot an KundInnen belegt die Verantwortung, die das Unternehmen in dieser schwierigen Zeitübernimmt. Durch die Teilnahme eines großen Unternehmens entsteht darüber hinaus ein wesentliche volksgesundheitlicher Effekt, da neben MitarbeiterInnen und KundInnen auch deren Umfeld erreicht wird und starke Vorbildwirkung entsteht.